01 Ausgangslage
Aus einer Bieridee entstand eine erfolgreiche Firma für Handyfilme: die Smovie Film GmbH. Zwölf Mitarbeitende, namhafte Kunden, starkes Wachstum. Eigentlich eine Erfolgsstory.
Wie wirksame Zusammenarbeit in der Praxis aussieht? Hier findest du Einblicke, wie wir Organisationen begleitet und verändert haben.
Was mit einem Workshop begann, führte zu einem neuen Purpose, einer neuen Organisation, ja: zu einer neuen Firma.
«Michael sagte uns, dass er nicht wisse, wohin der Weg führe. Diese Ehrlichkeit hat uns nachhaltig beeindruckt.»
Aus einer Bieridee entstand eine erfolgreiche Firma für Handyfilme: die Smovie Film GmbH. Zwölf Mitarbeitende, namhafte Kunden, starkes Wachstum. Eigentlich eine Erfolgsstory.
Mit dem Wachstum kamen die Schmerzen. Die drei Inhaber steckten tiefer im Tagesgeschäft fest, als ihnen lieb war. Wer wann welche Aufgabe hatte, das war oft unklar. Das Team befürchtete, durch die ständigen Abstimmungen seinen rebellischen Pioniergeist zu verlieren.
Wir machten uns zuerst an den Kern: den Purpose. In einem intensiven Prozess, in den wir das ganze Team involvierten, entstand Klarheit. Die Konsequenz: Die drei Inhaber fokussieren sich heute auf ihre Rolle als Unternehmer und Innovationstreiber. Das Tagesgeschäft haben sie komplett in die Hände ihrer Mitarbeitenden übergeben. Das Team hat sich selbstständig neu aufgestellt und übernimmt in sogenannten «Wirkungsfeldern» die volle Verantwortung.
Aus der Smovie GmbH wurde die Smart Rebels AG. Eine völlig neue Organisationsform entsteht aber nicht über Nacht. Die neue Freiheit bedeutet auch Verantwortung für das Team. Diese Veränderungen nun im Alltag zu leben und kontinuierlich zu lernen, ist ein laufender Prozess, den wir weiterhin begleiten.
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«Wir sind anders als die anderen. Deshalb brauchen wir jemanden wie Michael, der ebenfalls schräg denkt.»
«formidabel» bietet Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensschwierigkeiten gezielte Förderung. Die sozialpädagogische Schule wuchs in den letzten Jahren stark. An sieben Standorten arbeiten heute rund 140 Mitarbeitende, die über 200 Kinder und Jugendliche betreuen. Besonders der Bereich für Schüler:innen mit Autismus wurde stark ausgebaut.
Die Schule funktionierte klassisch hierarchisch. Dies verlangsamte wichtige Prozesse. Entscheidungen wurden nicht dort getroffen, wo sie Wirkung entfalten sollten. Die Schule liess sich verständlicherweise stark von pädagogischen Grundsätzen leiten, vernachlässigte dabei aber betriebliche Aspekte. Die Folge: unklare Rollen, gegenseitige Schuldzuweisungen und Frust.
Wir zogen den kriselnden Bereich Autismus als Pilotprojekt vor. Im Zuge der neuen Struktur schaffte formidabel die Hierarchien in diesem Bereich radikal ab. Das Ziel: die einzelnen Mitarbeitenden zu befähigen, ihre Probleme selbst zu lösen und Entscheidungen eigenständig zu treffen. Eine «Weltreise im Denken» für die Organisation.
Nach sechs Monaten in der neuen Struktur zeigte sich: Eigenverantwortung funktioniert. Die Mitarbeitenden im Pilotbereich lösten ihre Herausforderungen nun selbst, statt sie an die Leitung zu delegieren. Der Effekt auf den Alltag ist so spürbar, dass formidabel das Modell der Selbstorganisation nun auf weitere Schulbereiche ausweitet. Oder wie es Lukas Baeschlin auf den Punkt bringt: «Auch Lehrer:innen sollten unternehmerisch denken.»
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«Wir sind anders als die anderen. Deshalb brauchen wir jemanden wie Michael, der ebenfalls schräg denkt.»
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Die Schule funktionierte klassisch hierarchisch. Dies verlangsamte wichtige Prozesse. Entscheidungen wurden nicht dort getroffen, wo sie Wirkung entfalten sollten. Die Schule liess sich verständlicherweise stark von pädagogischen Grundsätzen leiten, vernachlässigte dabei aber betriebliche Aspekte. Die Folge: unklare Rollen, gegenseitige Schuldzuweisungen und Frust.
Wir zogen den kriselnden Bereich Autismus als Pilotprojekt vor. Im Zuge der neuen Struktur schaffte formidabel die Hierarchien in diesem Bereich radikal ab. Das Ziel: die einzelnen Mitarbeitenden zu befähigen, ihre Probleme selbst zu lösen und Entscheidungen eigenständig zu treffen. Eine «Weltreise im Denken» für die Organisation.
Nach sechs Monaten in der neuen Struktur zeigte sich: Eigenverantwortung funktioniert. Die Mitarbeitenden im Pilotbereich lösten ihre Herausforderungen nun selbst, statt sie an die Leitung zu delegieren. Der Effekt auf den Alltag ist so spürbar, dass formidabel das Modell der Selbstorganisation nun auf weitere Schulbereiche ausweitet. Oder wie es Lukas Baeschlin auf den Punkt bringt: «Auch Lehrer:innen sollten unternehmerisch denken.»
Jedes Unternehmen hat andere Knackpunkte. Ob und wie wir eure Struktur handlungsfähiger machen können, lässt sich am besten bei einem persönlichen Gespräch herausfinden. Lass uns gerne zwei Stunden zusammensitzen und eure Situation prüfen.
